Saisonstart

Es ist Anfang Mai und ich bin wieder im Wasser. Mein Motor sprang nach langer Standzeit sofort an -

 

- und ging auch bald wieder aus. Schuld war der fehlende Öldruck. Der darf auch fehlen, wenn das komplette Öl (4,5 Liter!!!) aus der Peilstaböffnung in die Bilge gepresst wird. Meine Eigner haben nun gelernt, dass Entlüftungsschläuche auch bei meinem Motor wichtig sind und nicht abgeklemmt werden sollten :-)

 

 

Törn-Impressionen

Pfingstsegeln

Von drei möglichen Tagen wurde nur einer zum Segeln genutzt. Das Wetter war einfach nicht verlockend. Schön, dass die Berliner da waren. Das ist aber schon ernüchternd, wenn mir die "Lupa" zeigt, dass sie locker noch 15° höher an den Wind kommt.

Fremdsegeln - Thorsten mit Alex und den zwei Rümpfen

Ein Rumpf reicht wohl nicht? Na OK, hauptsache mein Eigner erwartet nicht nun, dass ich mit einem Rumpf auch aus 17 Knoten Wind 10 Knoten Geschwindigkeit hole...

Midsommertörn mit Thorsten & Rüdiger

Dieser Törn hatte viele Gesichter. Von 0 bis 8 Bft war alles dabei. Kein Wunder also, dass dabei auch nicht so viele Meilen ins Konto kamen. Insgesamt 151 sm waren es diesmal. Die Route war Großenbrode - Heiligenhafen - Marstal/DK - Faaborg/DK - Bagenkop/DK - Burgtiefe - Großenbrode. 

Sommertörn mit Thorsten und Silke

1. Woche

Der erste Tag war zu regnerisch zum Segeln. Das passte prima. So konnten sich meine Eigner mit dem Bunkern menschlichen Treibstoffs beschäftigen. Ob mein Motor auch mit diesem roten Saft läuft...?

Danach ging es die 34sm fast nur gegenan nach Bagenkop. Schön, dass dort die Lupa di Mare, diesmal aus Kiel, mit kompletter Besatzung wartete.

Der Lupa folgten wir die 19 sm nach Spodsbjerg um hier auch einen Hafentag wegen Nebels "abzuwettern".

Nach Omø (22sm) ging es über Kerteminde (25sm) und Nyborg (17sm) nach Marstal (35sm) - nur leider ohne die Lupa.

Am schönsten war es auf Omø und in Mastal. Als Wetter war wieder alles vetreten. Knackig waren die 28 Knoten Wind als am-Wind-Kurs von Nyborg nach Marstal.

2. Woche:

Die lächerlichen 8sm von Marstal nach Bagenkop waren zwar ruppig (2m Welle von stb. voraus), aber schnell erledigt. Hier hieß es nun warten, bis das Wetter sich bessert. Dauerregen und Windgeschwindigkeiten von 32 Knoten im Hafen brachten viel Hafenkino und Raum für andere Aktivitäten (Essen, Lesen, Essen, Laufen, Essen) meiner Eigner.

Zum Ende war dann ein langer Schlag (Bagenkop-Warnemünde) geplant - der auf der Hälfte schon zu Ende war. Die nicht passende Windrichtung und der nervige Prasselregen ließ uns nach 34sm in Burg auf Fehmarn stoppen. Dazu kam, dass wir auf den letzten 10 Meilen kaum noch Sicht hatten.

Dass wir wieder in Deutschland waren, konnten wir sogleich feststellen. Die Klamotten klatschnass; Den Motor eben ausgestellt; Die Festmacher noch in der Hand kommt der (sicherlich nett gemeinte) Kommentar vom Steg: " Sie haben da aber noch die Rot/Grün-Laterne uuund das Dampferlicht an!"

Danke!

Am nächsten Tag ging es dann von Fehmarn nach Warnemünde (36sm) zur Hansesail und zu unseren Freunden von der Lupa! Großartig.

3. Woche:

Die dritte Woche war einfach Urlaub pur. Ein paar Tage in Warnemünde, der kurze Schlag nach Kühlungsborn (12sm) und die restlichen Tage dort waren herrlich. 

Tolle Stegnachbarn (Hallo Christel & Werner!!) und die komplette Urlaubsversorgung lassen uns immer wieder gerne nach K`born kommen. Die 27sm Steuerung nach Hause übernahm dann überwiegend Autopilot Kalle.

Mitte September - die Saison geht zu Ende

So, ich bin nun wieder an Land und in der Halle. Das Kranen war wie üblich völlig unproblematisch.

 

Allen anderen wünsche ich eine schöne (Bastel-) Saison!